«Homo Faber» in der digitalen Welt

By Curious About, 27. Februar 2015

«Max Frischs Roman “Homo faber” (der Mensch als Handwerker) aus dem Jahr 1957 gilt als Beschreibung des Menschen im technischen Zeitalter, der glaubt, das Leben nach den Gesetzen von Logik und Wissenschaft organisieren zu können. Der moderne Mensch, so Frisch, lebt an sich selbst vorbei und ergibt sich der Machbarkeitseuphorie der Technik. Sein tiefstes Wesen und sein Schicksal geraten ihm dabei aus dem Blick, menschliche Beziehungen und Kommunikation unterwerfen sich dem Diktat der Naturwissenschaften.»

Im SWR2 Wissen Podcast «Homo Faber in der digitalen Welt» wird Max Frisch sowie seine Romanfigur Walter Faber im Kontext der digitalen Welt beleuchtet. Dabei werden immer wieder Brücken aus dem Roman zur Gegenwart geschlagen und Antworten gesucht:

Wann können wir Technik in einer guten und sinnvollen Weise gestalten?
Und wann schafft Technik viel eher Entfremdungsmomente?

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Bild: Clemcal